Jury

Fridemann Leipold, geboren 1959 in Erlangen, besuchte das humanistische Melanchthon-Gymnasium in Nürnberg und erlernte nebenher das Geigenspiel. An der Ludwig-Maximilians-Universität in München studierte er Germanistik sowie Geschichte für das Lehramt an Gymnasien und schloss mit einer interdisziplinären Arbeit zum Libretto von Alban Bergs »Wozzeck« ab. Nach Studienende absolvierte er 1987–89 ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk, wo er anschließend als freier Mitarbeiter bei BR-Klassik begann, dort im Jahr 2000 Kammermusik-Redakteur wurde und 2011 das Ressort Symphonik übernahm. Er veröffentlichte Buchbeiträge über zeitgenössische Musik (»Komponisten in Bayern: Werner Heider«; Tutzing 1983) oder Musiktheater (»Welche Wonne, welche Lust – Ein anderes Opernbuch«; Zürich 2001). Daneben schreibt er für diverse Publikationen wie die Website des Goethe-Instituts oder das Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und moderiert öffentliche Künstlergespräche, z.B. bei der »Paradisi gloria« -Konzertreihe des Münchner Rundfunkorchesters mit geistlicher Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

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